Archive for the ‘Pause’ Category

Die kreative Pause

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Ein zentraler Dreh und Angelpunkt bei meinen Betrachtungen des Phänomens Stress ist die Bedeutung der Fähigkeit, Muster unterbrechen und neue Wege gehen zu können.

Um das zu üben – denn in der Regel wird im Laufe unseres Lebens diese Fähigkeit geringer – findet ihr hier Links zu verschiedenen Dateien, die Euere kreatives Potential aktivieren können:

Beim Spielen mit Quadraten (material-spiel-quadrate.ppt) geht es darum, die verschiedenen Quadrate umzugestalten: zum Schachbrett, einer Fensterfront oder einer Monitorwand – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gleiches gilt für das Spielen mit Kreisen (material-spiel-kreise.ppt).

Beim Spiel mit Textreihen verfollständigt ihr die Anfangs und Endbuchstaben zu sinnvollen Wörtern oder Sätzen (material-spiel-textreihe.doc).

Abgesehen davon, dass dies „Lockerungsübungen“ für euer Gehirn sind und herrlich zum Abschalten von akutem Stress geeignet sein können, trainiert ihr dadurch eure Fähigkeit, aus herkömmlichen Denkmustern auszubrechen und tut
etwas für eure mentale Flexibilität – Dehnungsübungen für’s Gehirn also.

Viel Spaß beim „sporteln“ wünscht euch Martin Siebel

Pausenknüller

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Manchmal freue ich mich in der Pause über etwas Ablenkung. Seit der WM im letzten Jahr hat mich, den Ex-Handballer, dabei der Fußball-Virus befallen. Von den Athleten und Funktionären dieses Lagers werden immer wieder Sternstunden der deutschen Sprache überliefert, die mir Freude machen. Urteilt selbst:

  • Some people believe football is a matter of life and death. I’m very disappointed with that attitude. I can assure you it is much, much more important than that. (Bill Shankly)
  • Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als sie mit auf’s Hochzeitsfoto wollte. (Mehmet Scholl)
  • Dazu sag ich nur ein Wort: vielen Dank! (Horst Hrubesch)
  • Wenn der Mann in schwarz pfeift, kann der Schiri auch nix mehr machen! (Andi Brehme)
  • Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann. (Berti Vogt)
  • Was nützt die schönste Viererkette, wenn Sie anderweitig unterwegs ist. (Johannes B. Kerner)
  • Abseits ist, wenn dat lange Arschloch (Günther Netzer!) mal wieder zu spät abspielt!!“ (Hennes Weisweiler)
  • Läbbe gäht weiter!! D.Stepanovic
  • Zwei Chancen ein Tor. Das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung. (Roland Wohlfahrt)
  • Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio, ….äh Quartett. (Jürgen Klinsmann)
  • Erster Paß, gleich scheiße!! (Stepi nach 1.Training bei Eintr.Frankfurt)
  • Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß! (Andy Brehme)
  • „Du siehst ja aus, als sein ne Hungersnot ausgebrochen“ „Und Du als seist Du schuld daran.“ (Calli zu Willi Lemke)
  • Ich sehe in der Bundesliga Spieler, denen springt beim Stoppen der Ball weiter vom Fuß, als ich ihn jemals schießen konnte. (Horst Köppel)
  • Ich glaube nicht, daß irgendwer größer oder kleiner ist als Maradonna. (Kevin Keegan)
  • Es war als würde ich im Ausland spielen. (Ian Rush über seine Zeit bei Juve)
  • Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmals das gleiche erleben. (Terry Venables)
  • Soll ich etwa ein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen? (Anthony Yeboah – auf die Feststellung des „Kicker“, er wohne „wie ein Deutscher Musterbürger“)

Herrlicher Nonsense

Dienstag, Oktober 16th, 2007

Manchmal hat man eine Pause – aber weiß nicht so recht, was man mit ihr anfangen sollte. Für diesen Moment empfehle ich einen Klick auf  

http://www.thefamegame.com/video/126/#

Hier erfährt man mehr zum Thema „Die Klangmischung macht’s“. Ich hab‘ mich auf alle Fälle amüsiert…

Download Hilfsmittel

Montag, Oktober 1st, 2007

Hallo Ihr Lieben, hier findet Ihr Fotos von Dingen, die ich im Seminar vorgestellt habe und ein paar Dateien, mit deren Hilfe Ihr euch das Leben etwas leichter machen könnt. Viel Vergnügen.

Irgendwann werde ich hier die Sachen einzeln und etwas differenzierter vorstellen. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld…

Material – gezippt

Warum schneller manchmal langsamer ist

Samstag, September 15th, 2007

Eine Geschichte geht mir nicht aus dem Kopf. Eine Geschichte, die ich, es liegt Jahre zurück, im Radio gehört habe:

Ein – soweit ich mich erinnere Hamburger – Notar erzählte von der Zeit, in der das Fax aufkam und welche Veränderungen mit seiner Nutzung einhergingen: Während zur Zeit der Briefpost Korrespondenz mit Japan wochen- und monatelang unterwegs war, schrumpfte das Zeitfenster, um zu reagieren, mit Einführung des Faxes auf Tage. Und er sagte, dass der Zeitgewinn, der dem Käufer vorher suggeriert worden war, sich durch die Erwartungshaltung seiner Kommunikationspartner in Luft auflöste.

Heute, zu EMail und Handy Zeiten, scheint mir die zulässige Reaktionszeit gegen Null zu tendieren.

Doch wozu?

Prozesse werden nicht zwangsläufug besser oder schöner, nur weil ,man sie beschleunigt. Wer daran zweifelt, sollte sich einen Plattenspieler besorgen und einfach eine alte LP auf Singlegeschwindigkeit abspielen. Das Resultat klingt oftmals lächerlich oder nach Modern Talking!

Zum anderen läßt man zu gerne und leicht außer Acht, was denn die scheinbaren Zeitsparer alles kosten: Investitionen in neue Hardware, Frust beim Entschlüsseln kryptischer Bedienungsanleitungen, Produktivitätsverlust durch Umlernen, teure Fortbildungen, Irritationen durch kürzere Produktlebenszyklen …
Es gibt mitlerweile Menschen, die froh über das neue Handy sind, weil sie das alte noch nicht begriffen haben.

Aber noch gefährlicher erscheint mir die damit verbunde Allgegenwart des „Sei Schneller!!“ in unserem Leben. Wir essen, gehen, reden und lesen schneller als vor einigen Jahren und sehnen uns doch so sehr wie nie zuvor nach Ruhe.

Also: Öfter mal das Handy ausschalten, den Telefonstecker ziehen und von Hand spülen. Den Hintern aus der Couch hieven und selber umschalten, anstelle zu zappen. Nicht den neuesten Trends hinterherlaufen, sondern abwarten, Tee trinken und diese Momente genießen.

Diese kleinen Momente helfen bei der Entdeckung der Langsamkeit und ihrer Bedeutung für das eigene Leben.

Stromausfall

Donnerstag, September 6th, 2007

Ich durfte heue morgen meinen großen Sohn zur Schule fahren: ein Schaden an der Oberleitung legte die UBahn lahm.

Als wir die Haltestellen passierten und die Menschenmassen beobachteten, die auf dem Weg zur Arbeit waren und nicht weiterkamen, ist mir aufgefallen, wie verbissen viele Gesichter waren. Genausogut hätten sie doch auch entspannt und neugierig schauen können, wie sie jetzt wohl zur Arbeit kommen würden, was sie erleben würden, wer sich mit ihnen auf den Weg zum Taxi machen würde, was man aus so einer – unfreiwilligen – Pause so machen könnte,  …

Wenig davon war zu spüren, eher Hektik und Anspannung. Dabei ging bzw. fuhr doch nichts mehr und Entspannung und Gelöstheit wären hilfreicher gewesen Lösungen zu finden.