Archive for the ‘Innere Haltung’ Category

Was der Kopf so alles kann

Mittwoch, September 10th, 2008

 Ich habe gerade einen Artikel im MSN gelesen, der ansatzweise beleuchtet, was wir mit unserer Einstellung für einen Einfluss auf unser Leben haben oder auch nicht. Wen es interessiert:

http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=9450339

Und bei der Gelegenheit: „Der Trost der Philosophie“ ist als Buch empfehlenswert, wenn ich die alten Denker neu kennen lernen und neue Aspekte in schwierigen Lebensphasen entdecken möchte.

Einen sonnigen Tag und entspannte Gedanken wünscht

Martin Siebel

Der Stress mit Weihnachten

Montag, Dezember 10th, 2007

Nach einer viel zu langen Zeit – ja, ich habe ein schlechtes Gewissen! – melde ich mich doch mal wieder zu Wort. Und das in der Phase des Jahres, die hochoffiziell besinnlich und ruhig sein sollte und den Blick eher auf Jen- denn auf Diesseitiges richten sollte.

Aber was ist davon zu spüren?

Wenig.

Schoko-Nikoläuse schon Anfang November, selbst an Sonntagen allerorten Kaufrausch total, Etats , die noch verbraten, Pläne, die noch gemacht werden müssen, alle Welt hechelt den letzten Tagen des Jahres hinterher… Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen, ich will mich aber nicht beklagen. Im Gegenteil!

Machen wir uns die Kreativitätstechnik des Chancendenkens zu eigen und nutzen wir diese Hektik als groß angelegte Trainingsmaßnahme, auch im wildesten Trubel nicht die Ruhe zu verlieren. Strömen wir Samstags in die Fußgängerzonen und halten dort einfach mal 5 Minuten inne: beobachten wir, mit welcher Mimik und Haltung sich die Menschen um uns herum bewegen.

Und ich bin mir sicher, wir werden ähnlich viele Variationen und Spielarten erkennen können, wie es verschiedene Versionen von „Rudolph the red nose reindeer“ unter http://www.radiorudolph.com/ zu hören sind.

In diesem Sinne: Entspannte Tage und Achtsamkeit für den Moment

Die kreative Pause

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Ein zentraler Dreh und Angelpunkt bei meinen Betrachtungen des Phänomens Stress ist die Bedeutung der Fähigkeit, Muster unterbrechen und neue Wege gehen zu können.

Um das zu üben – denn in der Regel wird im Laufe unseres Lebens diese Fähigkeit geringer – findet ihr hier Links zu verschiedenen Dateien, die Euere kreatives Potential aktivieren können:

Beim Spielen mit Quadraten (material-spiel-quadrate.ppt) geht es darum, die verschiedenen Quadrate umzugestalten: zum Schachbrett, einer Fensterfront oder einer Monitorwand – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gleiches gilt für das Spielen mit Kreisen (material-spiel-kreise.ppt).

Beim Spiel mit Textreihen verfollständigt ihr die Anfangs und Endbuchstaben zu sinnvollen Wörtern oder Sätzen (material-spiel-textreihe.doc).

Abgesehen davon, dass dies „Lockerungsübungen“ für euer Gehirn sind und herrlich zum Abschalten von akutem Stress geeignet sein können, trainiert ihr dadurch eure Fähigkeit, aus herkömmlichen Denkmustern auszubrechen und tut
etwas für eure mentale Flexibilität – Dehnungsübungen für’s Gehirn also.

Viel Spaß beim „sporteln“ wünscht euch Martin Siebel

Pausenknüller

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Manchmal freue ich mich in der Pause über etwas Ablenkung. Seit der WM im letzten Jahr hat mich, den Ex-Handballer, dabei der Fußball-Virus befallen. Von den Athleten und Funktionären dieses Lagers werden immer wieder Sternstunden der deutschen Sprache überliefert, die mir Freude machen. Urteilt selbst:

  • Some people believe football is a matter of life and death. I’m very disappointed with that attitude. I can assure you it is much, much more important than that. (Bill Shankly)
  • Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als sie mit auf’s Hochzeitsfoto wollte. (Mehmet Scholl)
  • Dazu sag ich nur ein Wort: vielen Dank! (Horst Hrubesch)
  • Wenn der Mann in schwarz pfeift, kann der Schiri auch nix mehr machen! (Andi Brehme)
  • Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann. (Berti Vogt)
  • Was nützt die schönste Viererkette, wenn Sie anderweitig unterwegs ist. (Johannes B. Kerner)
  • Abseits ist, wenn dat lange Arschloch (Günther Netzer!) mal wieder zu spät abspielt!!“ (Hennes Weisweiler)
  • Läbbe gäht weiter!! D.Stepanovic
  • Zwei Chancen ein Tor. Das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung. (Roland Wohlfahrt)
  • Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio, ….äh Quartett. (Jürgen Klinsmann)
  • Erster Paß, gleich scheiße!! (Stepi nach 1.Training bei Eintr.Frankfurt)
  • Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß! (Andy Brehme)
  • „Du siehst ja aus, als sein ne Hungersnot ausgebrochen“ „Und Du als seist Du schuld daran.“ (Calli zu Willi Lemke)
  • Ich sehe in der Bundesliga Spieler, denen springt beim Stoppen der Ball weiter vom Fuß, als ich ihn jemals schießen konnte. (Horst Köppel)
  • Ich glaube nicht, daß irgendwer größer oder kleiner ist als Maradonna. (Kevin Keegan)
  • Es war als würde ich im Ausland spielen. (Ian Rush über seine Zeit bei Juve)
  • Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmals das gleiche erleben. (Terry Venables)
  • Soll ich etwa ein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen? (Anthony Yeboah – auf die Feststellung des „Kicker“, er wohne „wie ein Deutscher Musterbürger“)

Wie kann ich Dinge wahrnehmen? Welche Haltung kann ich einnehmen?

Dienstag, Oktober 16th, 2007

Vielleicht kennt Ihr das Video von Randy Pausch ja schon, dem todkranken Professor, der Mitte September 07 seine letzte Vorlesung hält und persönliche Dinge erzählt.

Mir war es jedenfalls unbekannt, als ich es vor wenigen Tagen das erste Mal gesehen habe. Und es hat mich beeindruckt. Sehr beeindruckt.

Seinem eigene Tod – der uns ja alle früher oder später begegnen wird – so fröhlich ins Angesicht zu blicken, hat mich erfreut und darin bestärkt entspannter an die Dinge heranzugehen.

 Für alle, die sich einen eigene Eindruck verschaffen wollen, hier der Link:

http://video.google.com/videoplay?docid=362421849901825950&hl=en

Für mich sind das 1,5 Stunden, die sich lohnen.

Viel Freude im Leben wünscht Martin Siebel

P.S. Unter http://www.muellerkonzept.de/blog/archives/506#more-506 findet der Interessierte auch einen Link zum Redemanuskript.

Der Spieß mal umgedreht

Dienstag, September 18th, 2007

Beim Bestreben, mehr Wahlmöglichkeiten in sein Leben zu integrieren, kann es hilfreich sein, vom Beispiel anderer zu lernen.

Unter http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/931/132689/ findet ihr einen Artikel über ein Buch, dessen Inhalt mir Freude macht. Darin schreibt der Autor Absagen auf Stellenanzeigen, die er in seiner Tageszeitung gefunden hat. Als höflicher Mensch weist er darauf hin, nicht für alle Unternehmen tätig sein zu können. Schaut mal rein, es ist wirklich zum Schmunzeln.

Stromausfall

Donnerstag, September 6th, 2007

Ich durfte heue morgen meinen großen Sohn zur Schule fahren: ein Schaden an der Oberleitung legte die UBahn lahm.

Als wir die Haltestellen passierten und die Menschenmassen beobachteten, die auf dem Weg zur Arbeit waren und nicht weiterkamen, ist mir aufgefallen, wie verbissen viele Gesichter waren. Genausogut hätten sie doch auch entspannt und neugierig schauen können, wie sie jetzt wohl zur Arbeit kommen würden, was sie erleben würden, wer sich mit ihnen auf den Weg zum Taxi machen würde, was man aus so einer – unfreiwilligen – Pause so machen könnte,  …

Wenig davon war zu spüren, eher Hektik und Anspannung. Dabei ging bzw. fuhr doch nichts mehr und Entspannung und Gelöstheit wären hilfreicher gewesen Lösungen zu finden.

Haltung, die erste

Donnerstag, August 30th, 2007

Was zeichnet eigentlich eine persönliche Haltung aus, die Gesundheit fördert und fordert? Welche Einstellung brauche ich, um gesünder zu leben und zu arbeiten?

Haltung, die zweite

Donnerstag, August 30th, 2007

Und wie sieht es in dieser Hinsicht bei Unternehmen aus? Welche Haltung sollten Vorgesetzte haben, welche Rolle sollte Gesundheit spielen?