Einfach mal nachgefragt

Wir kennen alle die Situation: Da klagt jemand über Stress und Belastung. Dieses ist ihm zu viel, jenes zu schwer und überhaupt ist alles gar nicht zu schaffen. Manchmal liegt mir dann eine Frage auf der Zunge, zum Beispiel:

– Musst Du sterben, wenn du es tust?
– Musst Du sterben, wenn du es nicht tust?
– Hilft es Dir dabei, berühmt / reich / weise … zu werden?
– Hält es Dich davon ab,  berühmt / reich / weise … zu werden?
– Was würde der Dalai Lama / der Papst … an Deiner Stelle tun?
– Was würden Dir Deine Kinder raten?
– Tut es Dir gut, Dich so aufzuregen?
– Wärst Du nicht schon fertig damit, wenn Du nicht so klagen würdest?
– …

Meistens stelle ich diese Fragen nicht, sie erscheinen mir dann zu direkt. Würde ich sie aber stellen und würde das Gegenüber zuhören, dann wäre die Reaktion oft ein Innehalten, Nachdenken und Entspannung. Diese Fragen haben also das Potential, die momentane Sicht der Dinge „aufzurütteln“.

Nun glaube ich, das jeder Mensch solche Fragen kennt. Und das es gut ist, möglichst viele dieser Fragen zu kennen. Denn nicht jede Frage ist für jeden Menschen gleich gut geeignet. Also: ich warte auf Eure Fragen! Wie lauten Sie, Eure „sprachlichen Bremsklötze“ für stressige Momente? Denn eins ist ja wohl klar: Diese Fragen können auch mir und euch persönlich helfen, unsere Sicht der Dinge zu verändern.

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