Eine andere Art von Pause

In Pausen versucht man in der Regel, so gut es geht nichts zu tun. Das geht auch anders. Heute möchte ich euch einen anderen Ansatz für die Ausgestaltung und das Wesen einer aktiveren Pause geben: das „Sein Lassen“.

Die Vorbereitung:

Zunächst setzt man setzt sich hin und notiert, was man so alles in einer Stunde sein lassen kann. Beispielsweise eine Runde mit dem Auto um den Kölner Ring fahren (wenn kein Stau ist), zum Supermarkt fahren und einkaufen, eine Folge Lindenstrasse ansehen, um die Solinger Talsperre laufen, X Bahnen schwimmen, einen halben Film im Kino ansehen, die Wohnung staubsaugen, den Flur putzen, den rasaen mähen, das Fahrrad putzen,
Wäsche aufhängen, einen Spaziergang mit dem Hund machen, 10 Zigaretten oder eine Zigarre rauchen, 50 Papierflugzeuge falten, ein Kaffeeservice von Hand spülen etc.

Schreibt alles auf, was euch einfällt. Und dann kommt:

Das eigentliche Pausieren:

Jetzt lasst ihr die Sachen, die Ihr notiert habt eine Stunde lang sein. Wird euch langweilig, macht euch wieder deutlich, dass ihr gerade beim Sein Lassen seid und fühlt nach, wie sich das für euch anfühlt. Was genau lasst ihr gerade sein? Versucht einmal engagiert und dynamisch sein zu lassen oder ganz leicht und entspannt sein zu lassen. Was fällt euch leichter?
Wenn ihr beim Sein Lassen gut vorankommt, lasst ruhig noch etwas länger sein.

Wichtig: Bitte macht eurer Umwelt deutlich, dass Störungen das Sein Lassen enorm erschweren und deshalb bitte zu unterbleiben haben.

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