Archive for September, 2007

ASS – Anti Stress Strategien

Donnerstag, September 27th, 2007

Wenn man sich ein wenig mit dem Thema „Stress“ auseinandersetzt, wird schnell folgendes klar: Zur Reduktion von Stress und Stressbelastung brauche ich

A) Werkzeuge, die ich in akuten Stressituationen einsetzen kann,
B) andere Techniken und Ansätze um zeitversetzt etwas gegen bereits entstanden Stress zu tun und
C) diverse strategische Ansätze, um Stress in Zukunft weniger entstehen zu lassen.

Im folgenden findet ihr eine Vielzahl von Ansätzen, die unter A), B) oder C) fallen und mit denen viele Menschen bisher schon gute Erfolge gemacht haben. Was wo hingehört, sollt iohr entscheiden. Aber Achtung! Es haben sich ein paar „grenzwertige“ Maßnahmen in die Liste eingeschlichen, die vielleicht besser gestrichen werden sollten. Also bitte jede Nennung auf (persönliche) Tauglichkeit hin überprüfen!

Ach ja, solltet ihr mit einem Begriff nichts anfangen können, bitte nachfragen und natürlich freue ich mich, solltet ihr die Liste um eure persönlichen erfolgreichen Ansätze ergänzen. Wie schon  an anderrer Stelle erwähnt:  Ein jeder Mensch sollte mindestens 3 verschiedene Anregungen für jede Stresssituation in Petto haben.

Autogenes Training
Tabletten nehmen
Saunabesuch
Yoga
Pause machen
Radfahren
Neue Fähigkeiten erlernen
Austausch mit Kollegen
Joggen
Zeitplanung ändern
5-4-3-2-1 Methode
Wandern
Lernen, „Nein“ zu sagen
Jonglieren
Spazieren gehen
Aufgaben ausgestalten
Tiefe Bauchatmung
Aerobic
Job verändern
Progressive Muskelrelaxation
Schwimmen
Privatleben verändern
1 – 4 – 2 Atmung
Ins Kino gehen
Ernährung verändern
Aus dem Fenster sehen
Ins Theater gehen
Auszeit nehmen
Gameboy spielen
mit den Kindern spielen
Massage
Fotos / Bilder betrachten
Fußball spielen
Für Ausgleich sorgen
Kaffeepause
Fußball ansehen
Ausgewogene Aufgaben
Spontane Regeneration
Urlaub planen
Meditieren
In sich hinein horchen
Mit Freunden austauschen
Stress-Check und -Analyse
Entspannungsmantra
Mit Partner austauschen
Stressoren umdeuten
Vor sich hin leiden
Stille Stunde einführen
Tai Chi
Zeit für sich nehmen
Meditationskassette
Tages- und Pausenplanung
Zeit mit anderen
Schach spielen
Moment of Excellence
Musik machen
„Sägezahneffekt“ vermeiden
Schritt für Schritt vorgehen
Bessere Planung
ABC-Analyse
Gar nicht erst wahrnehmen
Wahrnehmung ändern
Zeitmanagement
Leugnen, dass Stress da ist
Tagebuch der Entspannung
Arbeitsorganisation
Sich auf später vertrösten
Chancen¬denken
Kreativitätstechniken
Belohnung versprechen
Zum Verein gehen
Myer Briggs Typenindikator
Mit anderen austauschen
Einen trinken gehen
Werte-Check
Aktiv Situation verändern
Waldspaziergang
Antreibersystem verändern
Mich selber verändern
Runde mit dem Hund
Argumentations¬technik
Weinen
Pausen anders gestalten
Soziales Engagement
Entspannungs- Mindmap
Fernsehen
Einwände entkräften
Ein Bad nehmen
Stressentsorgungskarte einsetzen
Auto fahren
Hobbies / Ablenkung
Sport
Positive Dinge tun
Gutes Buch als Abendlektüre
Wannenbad
Joggen
1 Glas Wein
Weniger Aktivität
Nicht über die Arbeit reden
Arbeiten
„Toben“
Pause machen
In den Bauch atmen
Autogenes Training
5 Minuten ausklinken
Bis 10 zählen
Entspannungsübung
Ortswechselvornehmen
Aufräumen / Sortieren
Bei Kollegen ausheulen
Sauna mit Musik
Lesen
Telefon in Freizeit ignorieren
Viel schlafen
Ausdauersport
Spaziergang
Weniger „Ja“ sagen
Einschlaf¬entspannungs¬übung
Arbeitszeit einschränken
Mehr „Nein“ sagen
Freiräume schaffen
Schlachtplan aufstellen
Entspannungsmusik hören
Widerstand bei Anforderungen
Auch mal Dinge „anbrennen“ lassen
Vorsatz aufbauen „ruhig“ zu bleiben!
Pause einlegen
Beruhigungstabletten
Aus der Situation herausnehmen
Durchatmen
Meckern / angreifen
To Do Liste schreiben
Selbst beruhigen
Raum verlassen (flüchten)
Zeitfenster vergrößern
Termine verschieben
Darüber sprechen
Stress Ursache definieren
verlängertes Wochenende
Ursachen reflektieren
Gespräch suchen
Aufgaben abgeben
Spielregeln festlegen
Konsequenzen ziehen
Prioritäten setzten
Musik hören
Arbeit sammeln und dann auf 1 Mal abarbeiten
„Stehe still und sammele Dich!“
Gartenarbeit
In die Sauna gehen
Zigarre rauchen
Laufen
Frisörbesuch
Für den Haushalt einkaufen
Aufräumen
Aus dem Fenster schauen
„Weglaufen“
Freunde treffen
Mit den Kindern toben
Autogenes Training
Musik hören
Schwimmen gehen
Spazieren gehen
Saunieren
Muskelentspannung
Kineseologie
Sonnengruß
Atmen
Yoga
Fitnessclub
Faulenzen
Musik hören
Nordic Walking
Mit Freunden auf neutralem Boden treffen
Ausgehen
Verreisen
Versuchen, Sport zu treiben
Im Wald laufen
Musik hören
Termin mit mir
Kampfsport
To-Do-Liste erstellen
Feste „Frei“zeiten durchziehen
leerer Schreibtisch 
Aufgaben nach Wichtigkeit sortieren
Versuch die Arbeitszeit zu begrenzen
Zeit für mich alleine finden
Telefon einfach klingeln lassen
Mailbox an
Arbeitszeiten einhalten
Nein sagen
Spazieren gehen mit Hund
Ignorieren
In Ruhe nach und nach abarbeiten
Ordnung schaffen
Auszeit nehmen
Darüber reden
Gartenarbeit
Sport
Musik hören
Tanzen
To Do Liste
Zeitmanagement
Sauna
Sport
Telefonat mit Freundin
Lesen
Fotoalbum ansehen
An schöne Ereignisse denken
Fahrrad fahren
Lachen
Mit Freunden kochen
Handarbeiten
Sich anderen anvertrauen
Fotografieren
Schlafen
Glas Wein / Bier
Essen
Kino / Fernsehen
Schnell fahren
Videos schneiden
Spazieren gehen

Achtsamkeit

Dienstag, September 25th, 2007

Achtsamkeit ist eines meiner Themen. Und doch scheitere ich an diesem Anspruch immer wieder. gerade jetzt, keine 8 Meter von mir hat es den Anschein, als fände gerade statt:

A) ein Tupperware Treffen der steirischen Top-Seller,
B) die Vorwahl der lokalen Landfrauen zur zukünftigen Schützenköniging,
C) die inoffizielle Vorkür der Miss Frisur 2008 in der offenen Klasse oder
D) ein lokales Zusammenkommen südösterreichischer Hornussen-Fans.

Was passiert da bloß?

Und ich grüble und schreibe darüber – anstatt einfach hinzugehen und zu fragen,  oder mich statt dessen auf mich im Hier und Jetzt zu konzentrieren. Abgelenkt, mal wieder richtig abgelenkt.

Meine Bitte an Euch: Macht es anders als ich: Wahrnehmen, beobachten und gegenwärtig sein. Danke!

Schlafen in Österreich

Montag, September 24th, 2007

Über die vergangene Nacht hätte ich mich ärgern können: zur Information, meinereiner ist beruflicherseits gerade in Österreich, in der Nähe von Klagenfurt. (deshalb auch Neues nur zeitversetzt und sporadisch im Blog!)
Alles war geplant – scheinbar gut geplant: Flug fix, Mietwagen parat, Hotel im Sack. Kurz: Mein Name ist Blond, Martin Blond. Aber was ist passiert: Flug verspätet, Mietwagen nur noch gerade so bekommen, müde gewesen und verfahren, Hotel bei Ankunft dicht. Resultat: im Auto geschlafen und gefroren.

Ich könnte also mit Fug und Recht sauer sein: auf die Welt, auf mich, das Wetter, meine Unachtsamkeit.

Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Glücklicherweise gab es heute morgen um kurz nach sechs aber schon einen Latte Macciato, ein strahlendes Lächen einer Kellnerin, im Hintergrund ein wenig Wiener Schmäh und im Radio Herrn Haydn. Alles Dinge, die ich sonst nicht so bewußt erleben hätte dürfen.

Also, was soll mir heute noch passieren? Der Tag wird bestimmt wunderbar.

Einfach mal nachgefragt

Mittwoch, September 19th, 2007

Wir kennen alle die Situation: Da klagt jemand über Stress und Belastung. Dieses ist ihm zu viel, jenes zu schwer und überhaupt ist alles gar nicht zu schaffen. Manchmal liegt mir dann eine Frage auf der Zunge, zum Beispiel:

– Musst Du sterben, wenn du es tust?
– Musst Du sterben, wenn du es nicht tust?
– Hilft es Dir dabei, berühmt / reich / weise … zu werden?
– Hält es Dich davon ab,  berühmt / reich / weise … zu werden?
– Was würde der Dalai Lama / der Papst … an Deiner Stelle tun?
– Was würden Dir Deine Kinder raten?
– Tut es Dir gut, Dich so aufzuregen?
– Wärst Du nicht schon fertig damit, wenn Du nicht so klagen würdest?
– …

Meistens stelle ich diese Fragen nicht, sie erscheinen mir dann zu direkt. Würde ich sie aber stellen und würde das Gegenüber zuhören, dann wäre die Reaktion oft ein Innehalten, Nachdenken und Entspannung. Diese Fragen haben also das Potential, die momentane Sicht der Dinge „aufzurütteln“.

Nun glaube ich, das jeder Mensch solche Fragen kennt. Und das es gut ist, möglichst viele dieser Fragen zu kennen. Denn nicht jede Frage ist für jeden Menschen gleich gut geeignet. Also: ich warte auf Eure Fragen! Wie lauten Sie, Eure „sprachlichen Bremsklötze“ für stressige Momente? Denn eins ist ja wohl klar: Diese Fragen können auch mir und euch persönlich helfen, unsere Sicht der Dinge zu verändern.

Der Spieß mal umgedreht

Dienstag, September 18th, 2007

Beim Bestreben, mehr Wahlmöglichkeiten in sein Leben zu integrieren, kann es hilfreich sein, vom Beispiel anderer zu lernen.

Unter http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/931/132689/ findet ihr einen Artikel über ein Buch, dessen Inhalt mir Freude macht. Darin schreibt der Autor Absagen auf Stellenanzeigen, die er in seiner Tageszeitung gefunden hat. Als höflicher Mensch weist er darauf hin, nicht für alle Unternehmen tätig sein zu können. Schaut mal rein, es ist wirklich zum Schmunzeln.

Download

Montag, September 17th, 2007

Für alle, die im Mai dabei waren, hier ein paar Fotos zur Erinnerung.

Rechter Mausklick auf: fotos-1.zip und dann Datei auf dem eigenen Rechner speichern.

K wie Krankheit

Montag, September 17th, 2007

Wenn ich mich mit dem Phänomen Krankheit aktiv auseinandersetzen will, wo muss/kann ich dann ansetzen?

Schauen wir uns vor der Antwort auf diese Frage zunächst einmal mögliche Ursachen von Krankheit an:

 Krankheitsursachen

Manche dieser Ursachen liegen außerhalb meiner direkten Einflußnahme. Andere lassen sich – zumeist durch mittelfristige und begleitete Prozesse – zum Positiven verändern. Hier ist das Potential zu lokalisieren, dass den größten Nutzen für das zukünftige eigene Wohlergehen in sich trägt. Kurz gesagt: Bevor ich losrenne, muss ich wissen, wohin ich laufen kann.

Mit andren Augen sehen 1

Sonntag, September 16th, 2007

Wenn ich meine Wahrnehmung der Welt verändern möchte, brauche ich andere Standpunkte. Denn die verändern Perspektiven.

Deshalb, quasi als Online-Übungsaufgabe, folgende Parameter zur Standpunktverschiebung:

Stellt euch vor, ihr lebt in einem Land, in dem 1 Liter Wasser 20 Cent kostet. 1 Liter Milch 70 Cent, 1 alkoholfreies Beck’s 40 Cent (ich weiß nicht genau ob 0,5 oder 0,33 Liter).  1 Fladenbrot gibt es für 40 Cent, einmal volltanken ist preiswert, denn der Liter Benzin kostet nur 25 Cent! 1 Kilo Tomaten schlagen mit 30 Cent zu Buche und ein Kath-Rausch kostet 2 Euro. Eine junge Ziege für 65 Euro oder 1 junges Kamel für 650 Euro sind erheblich teurer als Kulturgenuss, denn 1 mal Kino gibt es schon für 40 Cent und 1 Musikkassette für 60 Cent. Und auch Sicherheit fördernde Maßnahmen lassen sich scheinbar einfach ergreifen: Der Krummdolch für 7 Euro oder die Kalaschnikow ab 200 Euro sind überall erhältlich.

Dieses Land ist der Jemen.

Was meint ihr? Wie wüde ein Jemenit eure Situation wahrnehmen? Was würde er an eurer Lage bedauern, um was würde er euch vielleicht beneiden?

Und für alle diejenigen von euch, die etwas mehr über einen Menschen im Jemen erfahren möchten, hier ein Link zu Brand1, dem Wirtschaftsmagazin meiner Wahl:

http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2194&MenuID=130&MagID=83&sid=su81173147606521746&umenuid=1

Warum schneller manchmal langsamer ist

Samstag, September 15th, 2007

Eine Geschichte geht mir nicht aus dem Kopf. Eine Geschichte, die ich, es liegt Jahre zurück, im Radio gehört habe:

Ein – soweit ich mich erinnere Hamburger – Notar erzählte von der Zeit, in der das Fax aufkam und welche Veränderungen mit seiner Nutzung einhergingen: Während zur Zeit der Briefpost Korrespondenz mit Japan wochen- und monatelang unterwegs war, schrumpfte das Zeitfenster, um zu reagieren, mit Einführung des Faxes auf Tage. Und er sagte, dass der Zeitgewinn, der dem Käufer vorher suggeriert worden war, sich durch die Erwartungshaltung seiner Kommunikationspartner in Luft auflöste.

Heute, zu EMail und Handy Zeiten, scheint mir die zulässige Reaktionszeit gegen Null zu tendieren.

Doch wozu?

Prozesse werden nicht zwangsläufug besser oder schöner, nur weil ,man sie beschleunigt. Wer daran zweifelt, sollte sich einen Plattenspieler besorgen und einfach eine alte LP auf Singlegeschwindigkeit abspielen. Das Resultat klingt oftmals lächerlich oder nach Modern Talking!

Zum anderen läßt man zu gerne und leicht außer Acht, was denn die scheinbaren Zeitsparer alles kosten: Investitionen in neue Hardware, Frust beim Entschlüsseln kryptischer Bedienungsanleitungen, Produktivitätsverlust durch Umlernen, teure Fortbildungen, Irritationen durch kürzere Produktlebenszyklen …
Es gibt mitlerweile Menschen, die froh über das neue Handy sind, weil sie das alte noch nicht begriffen haben.

Aber noch gefährlicher erscheint mir die damit verbunde Allgegenwart des „Sei Schneller!!“ in unserem Leben. Wir essen, gehen, reden und lesen schneller als vor einigen Jahren und sehnen uns doch so sehr wie nie zuvor nach Ruhe.

Also: Öfter mal das Handy ausschalten, den Telefonstecker ziehen und von Hand spülen. Den Hintern aus der Couch hieven und selber umschalten, anstelle zu zappen. Nicht den neuesten Trends hinterherlaufen, sondern abwarten, Tee trinken und diese Momente genießen.

Diese kleinen Momente helfen bei der Entdeckung der Langsamkeit und ihrer Bedeutung für das eigene Leben.

Eine andere Art von Pause

Donnerstag, September 13th, 2007

In Pausen versucht man in der Regel, so gut es geht nichts zu tun. Das geht auch anders. Heute möchte ich euch einen anderen Ansatz für die Ausgestaltung und das Wesen einer aktiveren Pause geben: das „Sein Lassen“.

Die Vorbereitung:

Zunächst setzt man setzt sich hin und notiert, was man so alles in einer Stunde sein lassen kann. Beispielsweise eine Runde mit dem Auto um den Kölner Ring fahren (wenn kein Stau ist), zum Supermarkt fahren und einkaufen, eine Folge Lindenstrasse ansehen, um die Solinger Talsperre laufen, X Bahnen schwimmen, einen halben Film im Kino ansehen, die Wohnung staubsaugen, den Flur putzen, den rasaen mähen, das Fahrrad putzen,
Wäsche aufhängen, einen Spaziergang mit dem Hund machen, 10 Zigaretten oder eine Zigarre rauchen, 50 Papierflugzeuge falten, ein Kaffeeservice von Hand spülen etc.

Schreibt alles auf, was euch einfällt. Und dann kommt:

Das eigentliche Pausieren:

Jetzt lasst ihr die Sachen, die Ihr notiert habt eine Stunde lang sein. Wird euch langweilig, macht euch wieder deutlich, dass ihr gerade beim Sein Lassen seid und fühlt nach, wie sich das für euch anfühlt. Was genau lasst ihr gerade sein? Versucht einmal engagiert und dynamisch sein zu lassen oder ganz leicht und entspannt sein zu lassen. Was fällt euch leichter?
Wenn ihr beim Sein Lassen gut vorankommt, lasst ruhig noch etwas länger sein.

Wichtig: Bitte macht eurer Umwelt deutlich, dass Störungen das Sein Lassen enorm erschweren und deshalb bitte zu unterbleiben haben.